Das Projekt beschreibt und quantifiziert die Wirkung externer Wissenschaftskommunikation auf den Impact von wissenschaftlichen Publikationen. Hierbei wird untersucht, welchen Einfluss externe Wissenschaftskommunikation, insbesondere die Verbreitung wissenschaftlicher Inhalte über journalistische Medien (i.e. auflagenstarke überregionale Tagespresse) und Social Media (i.e. Twitter, Blogs), auf die Zitationsrate und Altmetrics von Publikationen ausübt. Dazu sollen sogenannte Embargo-E-Mails und Pressemitteilungen als Datenbasis verwendet werden.

Das Teilprojekt “MeWiKo-ZBW” (Kiel) widmet sich hauptsächlich der disziplinenvergleichenden altmetrischen/bibliometrischen Untersuchung von Publikationen, die in externer Wissenschaftskommunikation erwähnt werden sowie der Inhaltsanalyse von Presseberichten und nutzergenerierten Inhalten zu Publikationen. Das Projektmanagement sowie die Mitarbeit in der Modellierung einer digitalen Plattform fallen ebenso in den Tätigkeitsbereich.

Das Teilprojekt „MeWiKo-HBI” (Hamburg) richtet den Blick auf die kommunikativen Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Journalismus und untersucht, welche Faktoren die redaktionelle Auswahl wissenschaftlicher Themen beeinflussen. Eine repräsentative Befragung von Wissenschaftsjournalisten in Deutschland erfasst genutzte Informationskanäle und Selektionskriterien innerhalb der Berichterstattung über akademischen Publikationen. Darauffolgend, während mehrwöchiger Ethnografien u. a. beim Science Media Center, werden selektive Prozesse und Dynamiken innerhalb der Redaktion beleuchtet. Das Projekt schließt mit einem Workshop ab, der Journalisten und Forschende zusammenbringt und einen gegenseitigen Austausch über die Forschungsergebnisse ermöglicht.

Das Teilprojekt “MeWiKo-URZ” (Leipzig) zielt auf die Zusammenführung von Indikatoren (Daten) für Einflussnahme der Medien. Es erfolgt die formelle Modellierung des Feldes zur Erhebung, Verarbeitung und Visualisierung der im Projekt erarbeiteten Wirkungszusammenhänge.

Das Teilprojekt „MeWiKo-SMC“ (Köln) unterstützt die Projektpartner technisch und inhaltlich – zum Beispiel in der Beschaffung der Datengrundlage. Denn als Akteur im System Wissenschaftskommunikation hat das SMC Zugang zu wichtigen Teilen der Datenbasis wie z.B. Embargo-E-Mails, die es in aggregierter Form bereitstellen wird.